Fachfrauen Gesundheit (FaGe) kürten ihre Schweiz-Meisterin 2016

FaGe_2016_Siegerinnen

v.l.: Livia Benesch, Irina Tuor, Angelina Signer (Foto: Florian Brunner)

 

Irina Tuor heisst die neue Schweizer Meisterin der Berufsgruppe Fachfrauen Gesundheit (FaGe). Die Graubündnerin hat bei den zweiten Berufsmeisterschaften vom 1. – 4. September 2016 in St. Gallen den obersten Podestplatz erklommen. Auf dem zweiten Platz rangiert Livia Benesch (Kanton Graubünden), Bronze ging an Angelina Signer (Kanton Appenzell Innerrhoden). Die duale Lehrausbildung zum/zur FaGe ist ein Schweizer Erfolgsmodell, das seit dem Jahr 2012 schon tausende erfolgreiche Absolvent/innen für die Gesundheitseinrichtungen gewinnen konnte.

 

Irina Tuor hat sich gegen 19 Konkurrentinnen behauptet und an den 2. Berufs-Schweizermeisterschaften FaGe die höchste Auszeichnung geholt. Durchgeführt hat die Wettkämpfe vom 1. bis 4. September 2016 OdASanté, die Nationale Dach-Organisation der Arbeitswelt Gesundheit, anlässlich der Ostschweizer Bildungs-Ausstellung OBA in den Hallen der Olma Messen St. Gallen.

Irina Tuor durfte an der Medaillenübergabe die Gratulationen von OdASanté-Vizepräsidentin Annette Grünig, von OdASanté-Geschäftsführer Urs Sieber sowie von Herrn Felix Dettwiler von der Careum Stiftung entgegen nehmen. Die drei Finalistinnen erhielten je ein iPad (gestiftet von der Stiftung Careum und OdASanté). Die Siegerin darf sich ausserdem auf ein Wellnesswochenende im Grand Resort Bad Ragaz freuen.

An der Siegerehrung waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Kantonalen Organisationen der Arbeitswelt, der Arbeitgeber sowie der Partnerorganisationen anwesend (s. unten).

Kandidatinnen aus zwei Sprachregionen

An den diesjährigen Berufs-Schweizermeisterschaften in St. Gallen beteiligten sich neben Kandidatinnen aus der Deutschschweiz erstmals auch Kandidatinnen aus der französischen Schweiz: Vertreten waren die Kantone Bern, Zürich, Jura, Appenzell, Basel, Solothurn, Luzern, Aargau, Graubünden und Wallis. Den Wettkampf bestritten die Kandidatinnen jeweils in ihrer Muttersprache, also auf Deutsch oder Französisch.

Beurteilt wird der Gesamtprozess

Während des Wettkampfs mussten die Kandidatinnen in einer fiktiven Wettkampfsequenz an Simulationspersonen ihre Kompetenz beweisen. Beurteilt wurde der Gesamtprozess, der sich aus mehreren Pflegesituationen zusammensetzt. Dabei wurde bewertet, ob die Kandidatinnen in der Lage sind, diesen Prozess professionell umzusetzen. Neben den Fertigkeiten waren speziell Fähigkeiten wie Kommunikations- und Einfühlungsvermögen sowie Arbeitsorganisation gefordert. Die Bewertung erfolgte im Grunde nach ähnlichen Kriterien, wie sie im Rahmen eines Qualifikationsverfahrens zur Anwendung kommen.

flagge_schweiz_kl

Nächstes Ziel Abu Dhabi?

Mit dem Schweizermeistertitel hat Irina Tuor intakte Chancen für eine Teilnahme an den Berufs-Weltmeisterschaften, den WorldSkills Competitions, welche im Herbst 2017 in Abu Dhabi stattfinden. OdASanté wird in den kommenden Wochen mit der Siegerin (und bei Bedarf auch mit den anderen Medaillenträgerinnen) Gespräche führen, um zu beurteilen, ob ein Engagement im Rahmen der WM sowohl für sie als auch für ihre Arbeitgeberin infrage kommt. Erst nach Bestehen dieser Prüfung darf Irina Tuor dem offiziellen WM-Team beitreten (betreut von der Stiftung SwissSkills) und die Schweiz in der Kategorie Health & Social Care an den Berufs-Weltmeisterschaften repräsentieren.

 

image_pdf
Share on Google+