Privatklinik Confraternität Wien: Videobrille lenkt ängstliche OP-Patienten erfolgreich ab

Viele Menschen verbinden einen operativen Eingriff mit Angst oder Unwohlsein. Durch eine Videobrille wird den Patienten jetzt direkt vor bzw. während einer Operation eine schonende, nicht-medikamentöse „Ablenkung“ in Form von Videofilmen angeboten. Mit großem Erfolg, weshalb die Brille nun auch im tagesklinischen Bereich der PK Confraternität getestet wird.

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BILD zu OTS - Neue Videobrille in der Privatklinik ConfraternitŠt sorgt fŸr Ablenkung bei OP-Patienten
Foto: PremiQaMed/Bernhard Schramm

 

Die Brille ist mit einem Kopfhörer verbunden und kann zur Beruhigung bei OP-Patienten vor einem Eingriff beitragen. Aber auch während einer Lokalanästhesie, bei der der Patient nur örtlich betäubt wird, aber ansonsten bei vollem Bewusstsein ist, gibt es sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Auf Wunsch werden Patienten mit einer lokalen Narkose durch ein vielfältiges Film- und Musikangebot auf schonende Weise abgelenkt. Somit bekommen sie vom Eingriff fast nichts mit.

Die Videobrille ist mobil einsetzbar und kann per Knopfdruck intuitiv bedient werden. Das Pflegepersonal unterstützt bei der Anwendung und erklärt dem Patienten, wie man das passende Programm einstellen kann. Pflegedirektorin Monika Bieger ist begeistert: „Natürlich wollen wir unseren Patienten den Klinikaufenthalt so angenehm und entspannt wie möglich machen. Die Brille muss aber auch unseren hohen Anforderungen bezüglich Sicherheit und Hygiene genügen. Dazu gehört, dass sie z.B. unkompliziert gereinigt und desinfiziert werden kann.“

 

Viele weitere Maßnahmen um Patienten-Ängste abzubauen
Die neue Videobrille ist nur eine von vielen Maßnahmen. Die Zeit während einer Narkose ist für den Patienten oft sehr abstrakt und nur schwer vorstellbar. Die Angst vor Schmerzen und Kontrollverlust können zu innerer Unruhe und Unwohlsein führen. Um jedem Patienten die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen bzw. über Risiken und Ängste zu sprechen, nimmt sich der behandelnde Anästhesist vor der Operation ausreichend Zeit für ein persönliches Informations- und Aufklärungsgespräch. In vielen Fällen hilft allein schon die Möglichkeit, mit dem Arzt darüber zu reden, Ängste und Vorurteile abzubauen und mögliche Bedenken vor einem Eingriff zu nehmen.  Derselbe Anästhesist steht auch nach dem Eingriff für die postoperative Betreuung bzw. etwaige Fragen des Patienten zur Verfügung. Diese personelle Kontinuität schafft nicht nur Vertrauen und gibt Sicherheit, sondern ist auch ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

www.premiqamed.at

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