Ordensklinikum Linz – Elisabethinen: Staffel an neue Pflegedirektorin übergeben

Märzinger Elisabeth PDL OK-Linz 03-07-2018

Fotos: OK-Linz

Nach fast 40 Jahren beruflicher Tätigkeit hat Regina Kickingereder Anfang Juli die Leitung des Pflegedienstes an Elisabeth Märzinger, MScN (Bild) übergeben. Die neue Pflegedirektorin war zuletzt am Ordensklinikum Linz, Standort Barmherzige Schwestern, als Bereichsleitung tätig.

Die Berufslaufbahn von Elisabeth Märzinger schwenkte bereits früh in sehr anspruchsvolle Tätigkeitsbereiche. Nach absolviertem Pflegediplom und Berufseinstieg auf der Bettenstation für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie des früheren AKH Linz (heute: Kepler Universitätsklinikum – KUK), zog es sie bald in die Intensivpflege, wofür sie die notwendige Sonderausbildung sowie ergänzend mehrere Führungs- und Managementausbildungen erwarb. Sechs Jahre war Frau Märzinger am Klinikum Wels-Grieskirchen auf der Intensivstation tätig, vier davon als Stationsleiterin. 2003 übernahm sie die Bereichsleitung der  Intensivstation bei den Barmherzigen Schwestern Linz.

OK-Linz-Elisabethinen

 

Die langjährigen Erfahrungen in diesem Umfeld sieht die Linzerin als wichtige Basis für ihre nunmehrige Führungsaufgabe: „Der Intensivbereich erfordert schnelle, sichere und überlegte Entscheidungen. Auch eine Pflegedirektion muss rasch und proaktiv reagieren. 23 Jahre Intensivstation und die Begleitung eines Intensivumbaus inklusive zweimaliger Übersiedelung innerhalb eines Jahres bei vollem Betrieb waren ideales, hartes Training on the Job“, so Märzinger. Ausreichend qualifiziertes Personal zu finden und dieses auch langfristig zu binden bezeichnet sie als wichtigste Herausforderung der kommenden Jahre: „Ich sehe es als zentrale strategische Aufgabe, die Rahmenbedingungen für die Pflegemitarbeiter so mitzugestalten, dass diese auch gute Arbeit leisten können. Ebenso ist die Intensivierung und Optimierung berufsgruppenübergreifender und interdisziplinärer Zusammenarbeit unverzichtbar. Als Spital und Gesellschaft müssen wir uns – geschuldet der demografischen Entwicklung –  letztendlich auch ethische Fragen stellen und die Pflegefinanzierung sichern!“

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