Rückblick zum Führungskräfte-Kongress 2018: Wissen versetzt Berge

LWH-Kongress-02 Plenum+Bühne

Fotos: Lebenswelt Heim

 

lebensweltheimsteiermark
Mitte Juni waren rund 450 Heim- und Pflegedienstleitungen aus der stationären Altenarbeit und Langzeitpflege in der schönen Bergregion im steirischen Schladming dazu eingeladen, neue Denk- und Lösungsansätze für die aktuellen und kommenden Herausforderungen zu entwickeln, ihre Erfahrungen auszutauschen sowie mit- und voneinander zu lernen.

 

Veränderte Bedürfnisse der HeimbewohnerInnen, Änderungen der GuKG Novelle, Wegfall des Pflegeregresses, neues Erwachsenenschutzgesetz und weitere veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen sowie der stark steigende Bedarf an gut ausgebildetem Pflegepersonal in den nächsten Jahren machen deutlich: Österreichs mehr als 800 Alten- und Pflegeheime sind mit einem großen Umbruch konfrontiert.

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Gastgeber Martin Falinski, Obmann der ARGE Heime Steiermark, legte den Finger auf die offene Wunde „Personalmangel“ – deren drohender Chronifizierung mit neuen Ideen und Maßnahmen vorgebeugt werden muss. Zwar seien die Personalschlüssel in den vergangenen Jahren deutlich erhöht worden, aber: „In allen Bundesländern braucht es deutlich mehr Ausbildungsplätze und geeignete Menschen, die in der Pflege arbeiten wollen. Wir können nicht mehr alle vorhandenen Pflegeplätze anbieten, da nicht genügend Personal zur Verfügung steht“.

mattersberger LWH 11-2015

 

Ein bedenkliches Defizit in der realpolitischen Wahrnehmung der drängendsten Probleme der Pflegebranche ortete Markus Mattersberger (li.),  Präsident des Bundesverbandes „Lebenswelt Heim“ der Alten- und Pflegeheime Österreichs,  und forderte einmal mehr ein verstärktes politisches Bewusstsein  sowie „ein Gesamtkonzept zum Thema Pflege und Betreuung im Alter. Das gegenwärtige Regierungsprogramm lässt dringend notwendige Maßnahmen und ein zukunftstaugliches Konzept vermissen“.

Kongress-Nachlese 2018

Falls Sie diesmal nicht persönlich mit dabei sein konnten – oder als TeilnehmerIn eine Nachlese wünschen – finden Sie dazu die Möglichkeit auf der Webpage des Kongresses:

  • Präsentationen von einzelnen ReferentInnen nachzulesen
  • die umfangreiche Bildergalerie des Kongresses durchzublättern
  • die Kongressbroschüre (Download) nachzulesen

www.wissen-versetzt-berge.at

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