Nationales Qualitätszertifikat: Seniorenheim in Linz erneut ausgezeichnet

NQZ SH-Franziskusschwestern

Foto: Barmherzige Brüder Linz

 

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres durfte sich das Seniorenheim Franziskusschwestern über eine Auszeichnung freuen. Nach der Ehrung als erstes Linzer Qualitätshaus (nach E-QALIN) und der erfolgreichen ENPP-Zertifizierung (für die Umsetzung des Psychobiographischen Pflegemodells von Prof. Erwin Böhm) überreichten Gesundheits- und Sozialministerin Dr. Beate Hartinger-Klein (3.v.li.) sowie OÖ. Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer (4.v.re..) am 30. Oktober das „Nationale Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime (NQZ)“.

 

„Beste Pflege und Betreuung sind die Grundvoraussetzungen für diese Auszeichnung. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen so zu legen, dass die Menschen in Würde altern können. Dafür ist dieses Haus ein Vorbild“, so Bundesministerin Hartinger-Klein. Auch Landesrätin Gerstorfer war voll des Lobes: „Das Zertifikat ist ein sichtbares Zeichen, dass es den Bewohner/innen gut geht. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass man für alte Menschen so ein Angebot hat“.

 

Heimleiterin Dr. Margarete Siegel freute sich sichtlich über die Auszeichnung: „Das Leitbild der Barmherzigen Brüder ist ja, „Gutes tun und es gut tun“. In diesem Sinne war es uns wichtig, diese Qualität anzustreben. Ich bin froh, dass wir diese Qualität auch zeigen können, so wird Menschen, die ins Heim kommen, die Angst genommen“. In seiner Ansprache dankte Mag. Peter Ausweger, Gesamtleiter der Barmherzigen Brüder, schließlich noch allen Mitarbeiter/innen: „Sie machen diese Qualität erst möglich. Strukturen und Prozesse sind wichtig, aber erst der direkte Kontakt mit den Bewohnern ist jener Moment, wo Qualität gelebt wird“. Die Verleihung wurde im geselligen Beisammensein mit den Heimbewohnern und Mitarbeitern gefeiert.

 

 

Hintergrund:

Das NQZ gibt es seit Jänner 2013 in ganz Österreich im Regelbetrieb. Mit dem Zertifikat werden Häuser ausgezeichnet, die sich – über die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben hinaus – im Interesse einer größtmöglichen individuellen Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner systematisch um die Weiterentwicklung ihrer Qualität bemühen. Alten- und Pflegeheime, die das Qualitätszertifikat tragen wollen, müssen sich einem umfassenden Zertifizierungsverfahren stellen. Das Zertifikat wird für jeweils drei Jahre verliehen. Danach ist eine Rezertifizierung erforderlich.

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