Kostenfreie Fortbildung – 06. Mai 2019, Wien: Gewalt(tät)ige Pflege – Erkennen und Handeln

Logoleiste Gewaltseminar

 

Einladung zum Fortbildungsseminar

Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) freut sich, folgendes Fortbildungsseminar dank finanzieller Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, in Kooperation mit der Wiener Pflege- und PatientInnenanwaltschaft,, kostenfrei anbieten zu können:

Gewalt(tät)ige  Pflege – Erkennen und Handeln

Wirksame Unterstützung von gewaltbetroffenen älteren Frauen und Männern im Pflege- und Gesundheitssystem

Datum: 6. Mai 2019

Zeit:  von 9.00 – 13.00 Uhr

Ort: Amtshaus Schönbrunnerstraße 54, 1050 Wien

Anmeldung bis 25. April unter: anmeldung@aoef.at

Programm

9.00: Begrüßung:

           Dr.in  Sigrid Pilz, Wiener Pflege- und PatientInnenanwältin

           Mag.a Susanne Schaefer-Wiery, Bezirksvorsteherin Margareten (angefragt)

           Mag.a Maria Rösslhumer, GF des Vereins Autonome Öst. Frauenhäuser (AÖF)

9.15: Dr.in  Sigrid Pilz: „Überlegungen zur Sensibilisierung betroffener Angehöriger und professioneller HelferInnen“

9.45: Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

„Es tut mir leid, aber ich konnte nicht anders“ Die vielen Gesichter der Gewalt an und von älteren Frauen und Männern.

10.15: Pause

10.45:  Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Berzlanovich, Leiterin des Fachbereichs Forensische Geronotologie am Zentrum für Gerichtsmedizin der MedUni Wien„Verletzungen und Dokumentation von Gewalt “

11.15: Mag.a Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser, AÖF, „Erkennen und Ansprechen der Gewalt, Handeln und konkrete Hilfsmöglichkeiten“.

11.45: Worldcafe: Gewaltbetroffene ältere Menschen erhalten konkrete Hilfe

12.45:  Präsentation der Ergebnisse

13.00: Ende mit Ausklang am Buffet


Hintergrund:

Die mediale Berichterstattung über Misshandlungen von pflegebedürftigen, älteren Menschen führt stets zur gesellschaftlichen Empörung. Dabei ist die allgemeine Entrüstung besonders groß, wenn sich die Gewaltdelikte in Alten-/Pflegeheimen der Krankenanstalten ereignen. Mögliche Präventivmaßnahmen, um Missständen in der Alten- und Langzeitbetreuung entgegenzuwirken, sind teuer und unpopulär.

Dabei eröffnet das rechtzeitige Erkennen von Gewalt im häuslichen sowie im institutionellen Bereich die Chance, den Opfern wirksame Hilfe und Unterstützung anzubieten und zusätzlich wirksame Vorkehrungen zur Vermeidung weiterer Gewalttätigkeiten einzuleiten.

Ziele des Fortbildungsseminars 

Bewusstseinsbildung, Sensibilisierung von Gewalt an älteren Frauen und Männern, „Miteinander lernen“, gemeinsam Herausforderungen meistern, die die immer älter werdende Gesellschaft vor allem für das Pflege- und Gesundheitssystem und seine Leistungsangebote mit sich bringt.

Inhalte

Definition und Ausmaß, Formen, Ursachen, Risikofaktoren von Gewalt gegen pflegebedürftige und alte Menschen, Erkennen bzw. sensibles Ansprechen von Gewaltbetroffenen, Interpretation und korrekte Dokumentation von Verletzungen, Spurensicherung, Hilfestellung für ältere gewalt-betroffene Frauen und Männer

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an das Management sowie an das medizinisch-pflegerische Personal in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, aber auch an BewohnerInnenvertreterInnen etc., die sich ein vertiefendes Wissen über Gewalt an älteren Menschen aneignen wollen.

Methode

Interaktives Seminar mit unterschiedlichen Methoden und Übungen

TeilnehmerInnenanzahl: 40-50

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