25. Juli: „Doctor’s Docu Day“ – die Krankenpflege folgt am 22. August

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Ab 25. Juli arbeiten Ärzte bis zum Jahresende statt für Patienten nur noch zur Dokumentation. Elektronische Patientenakten und immer mehr digitale Tools erweisen sich – wider Erwarten – als wahre Zeitfresser.

Der „Doctor’s Docu Day“ verdeutlicht die explodierende Bürokratie in Spitälern, Pflegeheimen und Arztpraxen. Das stetig steigende digitale Arbeitspensum droht die wesentlichen Vorteile der Digitalisierung – Verfügbarkeit vieler Daten, rasche Aktualisierung, leichterer Datenaustausch zwischen allen befugten Akteuren, usw. – teilweise zunichte zu machen.
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Um zu verdeutlichen, wie die zunehmende Administration den Alltag im Spital und Praxis mittlerweile dominiert, hat der deutsche Betreiber Asklepios Kliniken den „Doctor’s Docu Day“ ins Leben gerufen. Pflegekräfte haben rund einen Monat länger administrative Schonfrist: Für sie beginnt der „Nursing Docu Day“ zwar erst am 22. August – doch ab dann haben laut den Asklepios Kliniken auch für die Pflege Bürokratie, Dokumentation und administrative Aufgaben Vorrang.

Ärzte erleben „Misstrauenskultur“

Deutlich über 80 % der Stationsärzte in Deutschland und mehr als zwei Drittel der leitenden Ärzte fühlen sich durch die Bürokratisierung frustriert – neun von zehn Klinikärzte erleben sie als „Misstrauenskultur“ zu Lasten der Patienten. Das ergab kürzlich eine Online-Befragung der Plattform «DocCheck».

>> Die Ergebnisse der Asklepios-Studie zur Nachlese hier.

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