St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn (DE): Neues Springer-Modell „FlexCare“ bewährt sich

Im Frühjahr 2019 startete das St. Vincenz-Krankenhaus in Paderporn sein neues Arbeitsplatzmodell „FlexCare“ für examinierte Gesundheits- und Kranken- sowie Altenpfleger*innen. Nun zieht das Haus eine erfreuliche Zwischenbilanz.

Die Pflegefachkräfte können mit „FlexCare“ Beruf und Familie in Einklang bringen und auf verschiedene Boni, wie beispielsweise dienstfrei an allen Feiertagen, zählen. Gleichzeitig hat das Haus so einen Lösungsansatz für personelle Engpässe auf den Stationen gefunden. Das erste Teammitglied von „FlexCare“ war Fabio Di Rosa, der nun stationsübergreifend eingesetzt ist.

.
Im Bild v.li.: Marion Schwerthelm (komm. Pflegedirektorin), Fabio Di Rosa (FlexCare-Team) und Ralf Diermann (komm. stv. Pflegedirektor).
Foto: St. Vincenz-Krankenhaus/Hoppe
.

„Ich habe eine Anstellung gesucht, bei der ich flexibel sein und mich auf meinen Dienstplan verlassen kann“, blickt Fabio Di Rosa zurück. „Als frischgebackener Vater ist es mir wichtig, dass mein Feierabend garantiert ist und ich keine spontanen Dienste übernehmen muss.“ Seine Dienste stehen frühzeitig fest und sind online einsehbar – nur sein Einsatzort ergibt sich spontan. „Zumeist decke ich Dienste in der Medizinischen Klinik I in Paderborn ab oder in der neuen Abteilung für Geriatrie am St. Josefs-Krankenhaus in Salzkotten. Das passt super, denn ich bin gelernter Altenpfleger.“

Der 28-Jährige brauchte anfangs eine Zeit der Eingewöhnung, um sich auf die vielen verschiedenen Tätigkeiten und Teams einzustellen. Durch FlexCare entlastet er die Kollegen – und die Teams sind dafür sehr dankbar. „Ein Nachteil ist natürlich, dass ich kein festes Team habe. Aber dafür war ich auf vielen Weihnachtsfeiern willkommen“, schmunzelt Di Rosa. „Mich auf die verschiedenen Fachbereiche einzustellen fiel mir nicht schwer – inzwischen ist FlexCare für mich ein Selbstläufer.“

Auch Ralf Diermann, stellvertretender Pflegedirektor der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, zieht nach knapp einen Jahr eine positive Bilanz: „Für uns und die Teammitglieder ist das Projekt eine Win-Win-Situation. Die Pflegefachkräfte können Beruf und Familie in Einklang bringen und können auf verschiedene Boni, wie beispielsweise dienstfrei an allen Feiertagen, zählen. Gleichzeitig haben wir auch einen Lösungsansatz für personelle Engpässe auf den Stationen gefunden.“ Mittlerweise gibt es schon einen kleinen Stamm an Pflegefachkräften, die im FlexCare-Team Ausfälle auf den Stationen abdecken. „Wir freuen uns weiterhin über zahlreiche Bewerbungen für FlexCare in Voll-und Teilzeit. Voraussetzung ist lediglich ein Jahr Berufserfahrung und Mobilität, um zu den verschiedenen Betriebsstätten zu gelangen.“

Um auf die abwechslungsreichen Einsätze in den Betriebsstätten optimal vorbereitet zu sein, erfolgt zuvor eine intensive Einarbeitung. Wer sich entscheidet, ein Mitglied von FlexCare zu sein, erhält ein umfassendes Wissen über diverse Fachabteilungen. Ein weiteres Plus: Teammitglieder können in Spezialstationen, wie der Intensivstation oder den Notaufnahmen hineinschnuppern. „Pflegefachkräfte, die auf der Suche nach Abwechslung in einem tollen Team sind, sind bei uns genau richtig“, ist sich auch Pflegedirektorin Marion Schwerthelm sicher. Nach zwei Jahren bietet FlexCare die Wahl: Die Pflege-Allrounder können auf einer festen Wunschstation weiter arbeiten oder flexibel einsetzbar bleiben.

>> Nähere Infos unter: www.vincenz.de/flexcare

image_pdf
Share on Google+