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Corona-Schutzmasken: Hautreizungen bei Dauereinsatz – was tun?

Rund jede zweite Pflegeperson, die  über acht Stunden hinweg eine Maske tragen muss, klagt über Juckreiz, gerötete Haut oder Bibeli um den Mund. Der Dermatologe Martin Hartmann (Bild) gibt online Tipps zur Prävention.

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Auf der medinzinischen Website «Medscape» erklärt er den Grund: Im feuchten und heissen Mikroklima unter der Maske vermehren sich gerne Bakterien und Pilze. Besonders, wenn die Haut zusätzlich durch Reibung oder Druck der Maske gereizt wird, dann können sich diese Stellen bereits nach einer Stunde entzünden. Seltener entstehen auch Lippenekzeme, wenn man sich unter der Maske wegen der Hitze dauernd die Lippen befeuchtet und diese dadurch noch trockener werden. Ebenfalls selten sind allergische Reaktionen auf nickelhaltige Metallbügel in Masken oder auf Klebestellen.

Zum Vorbeugen von Hautproblemen unter der Maske empfiehlt der Dermatologe:

  • Alle vier Stunden die Maske für 15 Minuten absetzen. So kann sich die Haut erholen.
  • Die Maske regelmässig wechseln. So können die Bakterien und Pilze, die sich darin vermehrt haben, die Haut nicht ständig wieder neu reizen.
  • Auf Schminke unter der Maske verzichten. Denn sie trägt zu den Entzündungen bei.
  • Keine fettige, sondern hydrophile Salbe unter der Maske verwenden.
  • Bibeli können mit Schwarztee-Umschlägen während 30 bis 60 Minuten behandelt werden.

>> zum Erklär-Video des Hautexperten auf Medscape