Start der hpsmedia Academy: Free Kick-off Webinar am 01. September

Der wissenschaftliche Fachverlag für Pflege- und Gesundheitsberufe, hpsmedia geht im Herbst mit einem eigenen Bildungsangebot an den Start.

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Ab Herbst 2021 bietet der Verlag – der sich mit seinen Fachzeitschriften, Datenbanken und Kongressen auf wissenschaftliche Zielgruppen spezialisiert hat – ein Hybrid-Bildungsangebot mit den Schwerpunkten wissenschaftliche Kommunikation, Lehre in der Wissenschaft sowie Article Reviewing an. Den Auftakt macht am 01. September um 14.00 Uhr ein kostenloses Webinar „Fake it until you make it? – Fakenews in der Wissenschaft“. Die Anmeldung erfolgt formlos via Email an sandra.kohlheyer@hpsmedia-verlag.de. Sie erhalten sodann einen Tag vor der Veranstaltung einen Link zur Teilnahme.

Konzept und Ziele

Das Konzept der >hpsmedia.academy – unter Leitung von Prof. Dr. Anke Fesenfeld – basiert auf einem langjährigen und sehr intensiven Erfahrungsaustausch mit Expert*innen aus Wissenschaft und Bildung aus Österreich, der Schweiz und Deutschland. Über Jahrzehnte haben sich aus den verschiedenen Kongressformaten, aus dem Kontakt zu den Editorial-Board-Mitgliedern der Zeitschriften und aus Angebotsformaten wie z.B. Science Talks Impulse für die Konzeptionierung der Academy ergeben.

Individualisiertes Angebot

Ein wesentlicher Impuls ist die Individualisierung des Angebots. Alle angebotenen Module basieren auf einer starken Zielgruppenfokussierung und bieten dem*der jeweiligen Teilnehmer*in die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen. Darüber hinaus entspricht die Methodenvielfalt in dem Blended-Learning-Ansatz auch den Bedürfnissen einer zunehmend digital orientierten Zielgruppe von Lernenden und den gegenwärtigen und zukünftigen Trends der Digitalisierung und Technisierung, wie sie u.a. (und auch schon vor der pandemisch bedingten Umstellung auf digitale Lehre) in der Studie von Daum (2017: 14 ff.) [1] benannt werden.

Zentraler Ausgangspunkt ist das individualisierte Lernen in inhomogenen Gruppen. Eher handlungsorientierte Methoden und aktives Lernen sollen den „shift from teaching to learning“ gestalten. Lerntheoretisch orientiert sich der das Konzept der neuen Akademie an aktuellen bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen und vertritt einen konstruktivistisch-konnektivistischen Ansatz. Lernen wird damit als aktiver, situativer und sozialer Prozess verstanden, bei dem Wissen selbstorganisiert interpretiert und konstruiert wird (vgl. Erpenbeck & Sautner 2013).

Da im beruflichen Alltag der wissenschaftliche Diskurs mit seiner inspirierenden oder reflektierenden Wirkung gegenüber dem operationalen Alltagsgeschäft oftmals deutlich zu kurz kommt, sind die eingeplanten Lernformate in den Modulen durch eine Vernetzung des Wissens und durch diskursive Lernformen gekennzeichnet.

Hoher Praxisbezug

Durch die Verbindung unterschiedlicher Lernräume werden Lerninhalte in multiple Anwendungskontexte gesetzt, wodurch ein hoher Praxisbezug garantiert wird (vgl. u.a. Arnold, 2005). In dem zugrunde liegenden Konzept geht es also – neben einer motivierenden und pädagogisch ausgewogenen multimedialen Gestaltung der einzelnen Lehreinheiten – vor allem auch darum, Strukturierungs- und Transferangebote für die konkrete Übertragung auf alltägliche Handlungsbezüge zu schaffen. Der Beginn des Transferprozesses kann – je nach individuellem Wunsch – durch den*die Modulverantwortliche*n begleitet werden. Der dafür notwendige Zeitrahmen ist den Modulplanungen jeweils hinterlegt.

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