Burgenland: 11 neue PflegeFachAssistent*innen rücken zur Verstärkung an

Mit Qualifikationsförderung bekämpft Soziallandesrat Leonhard Schneemann den allerorts spürbaren Pflegenotstand. Die Entlohnung jedoch zeigt immer noch viel Luft nach oben …

Schneemann überreichte an elf zweijährig ausgebildete PFA gemeinsam mit Schuldirektorin Gabriele Ehrenhöfer (GKPS Oberwart) ihre Diplome. Im Rahmen der >Qualifikationsförderung unterstützte das Burgenland Ausbildungen im Pflegebereich mit bis zu 4.000,- Euro im Jahr.

Diplomverleihung-PFA_Gruppenfoto

Foto: LMS Burgenland

Um Pflege und Betreuung langfristig abzusichern, setzt das Burgenland mit dem „Zukunftsplan Pflege“ zahlreiche, aufeinander abgestimmte Maßnahmen für eine leistungsfähige und Wohnort-nahe Versorgungsinfrastruktur. Allerdings wird man – wie auch in den übrigen Bundesländern – noch verstärkt an der Verbesserung der Entlohnung arbeiten müssen. Denn Festreden und Image-Kampagnen werden keineswegs ausreichen, den zunehmend schärferen Wettkampf mit der Wirtschaft um fehlende Fachkräfte zugunsten der Pflegeberufe zu wenden!

Erfolgsmodell: Immer mehr pflegende Angehörige werden vom Land Existenz-sichernd angestellt

Parallel zur verstärkten Fachkräfteausbildung forciert das „Modell Burgenland“ wegweisend die Anstellung von pflegenden Angehörigen (>wir berichten laufend). Derzeit sind bereits insgesamt 206 Personen bei der Pflegeservice Burgenland GmbH mit einem Monatseinkommen von bis zu netto 1.700 Euro (bei Vollzeit) angestellt.

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