Neuer Salzburger Soziallandesrat: Digital vor ambulant vor stationär

Am 1. Oktober 2025 wurde Wolfgang Fürweger als Salzburger Landesrat für Soziales, Lebensmittelaufsicht und Verbraucherschutz sowie Regionalentwicklung und EU-Regionalpolitik gewählt und angelobt. Durch die konsequente Umsetzung der Strategie „digital vor ambulant vor stationär“ will der ehemalige Pressesprecher der Salzburger Landeskliniken die hohen Standards des Salzburger Sozialsystems auch in Zukunft garantieren.

Foto: Land Salzburg / Franz Neumayr

Wolfgang Fürweger ist neuer Soziallandesrat. Er hat Politikwissenschaft studiert, eine Ausbildung zum Milizoffizier absolviert und war zuletzt Pressesprecher der Salzburger Landeskliniken. Für die herausfordernde Aufgabe fühlt er sich gut gerüstet.

Pflege zu Hause

Für den neuen Landesrat muss das System Sozialwesen so gestaltet werden, „dass wir den heutigen Standard auch in 15 Jahren noch gewährleisten können. Dazu gibt es eine klare Strategie von Bund, Ländern und Sozialversicherung. Die heißt: digital vor ambulant vor stationär und fasst das gut zusammen. Bei allem, was wir tun müssen wir uns fragen, wie es da reinpasst. Digitalisierung und die Stärkung von ambulanten und tagesklinischen Strukturen sind dabei wichtig. Die Menschen müssen dort betreut werden, wo es für sie am sinnvollsten ist und das ist zu Hause“, betont Fürweger.

Wertschätzung für Pflegepersonal

„Wir müssen der Pflege die Wertschätzung geben, die sie verdient“, ist Wolfgang Fürweger überzeugt. „Der Partner meiner ältesten Tochter hat kürzlich das Diplom zur Pflegefachassistenz bekommen. Welche diplomierte Kraft möchte sein Leben lang Assistent sein? Niemand käme bei einem Tischler auf die Idee ihn lebenslang als Assistent zu bezeichnen. Wertschätzung, habe ich gelernt, ist die neue Währung im Sozialen. Dafür muss man keine großen Beträge in die Hand nehmen. Es beginnt schon bei der Berufsbezeichnung, denn damit wird der Beruf interessanter.“

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