Burgenland

Foto: Landesmedienservice Burgenland
Anfang November erhielten 25 diplomierte Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Oberwart ihr Diplom von Soziallandesrat Leonhard Schneemann überreicht. „Sie haben sich diese Ausbildung zwei Jahre hart erarbeitet, wurden täglich neu gefordert, eigneten sich viel theoretisches Wissen an und lernten, Kenntnisse in der Pflege anzuwenden. Mit dem Abschluss erreichten sie ein wichtiges Ziel, worauf sie stolz sein können. Diplomiertes Fachpersonal in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule ist ein Beruf mit Zukunft“, so Soziallandesrat Leonhard Schneemann.
Niederösterreich

Foto: LK Baden-Mödling
In einer feierlichen Zeremonie nahmen am 22. November 30 Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Palliative Care in der Pädiatrie“ stolz ihre Diplome entgegen.
In Vertretung von Landeshauptfrau Mikl-Leitner überbrachte Abgeordnete zum Nationalrat Carmen Jeitler-Cincelli die Glückwünsche des Landes Niederösterreich und hob die gesellschaftliche Relevanz des Lehrgangs hervor. Seit 2009 ist der Lehrgang fester Bestandteil des akkreditierten Masterprogramms „Palliative Care“, das in Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, St. Virgil Salzburg und Hospiz Österreich geführt wird.
Mittlerweile wurden über 450 Diplome an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz vergeben – ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Ausbildung weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt wird.
Breit gefächertes Curriculum für die Praxis
Der Vertiefungslehrgang des Masterstudiengangs erstreckt sich über zwei Semester und umfasst sechs intensive Ausbildungsblöcke.
Zu den Inhalten zählen unter anderem:
- Palliatives Management von Symptomen und Funktionen
- Palliative Notfälle und Krisensituationen im pädiatrischen Setting
- Spezifische Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen inklusive psychiatrischer, psychologischer und psychotherapeutischer Aspekte
- Kommunikation und Teamarbeit in herausfordernden Situationen sowie im Umgang mit Familien
- Recht, Ethik und Therapiezielfindung
„Unser Fokus liegt auf interprofessionellem Lernen, Reflexion und anwendungsorientiertem Wissenstransfer. Wir begleiten die nächsten Generationen auf ihrem Weg – fachlich kompetent, menschlich nah und immer mit Blick auf die Praxis“, erklärt Helga Schiffer, MSC, Psychosoziale Beraterin, Trauerbegleitung und Mitglied der Lehrgangsleitung.
Das Lehrgangsleitungsteam vereint medizinische, pflegerische und psychosoziale Expertise. „Kinder und Jugendliche mit schweren Diagnosen zu begleiten, bedeutet Angst, Wut, Trauer und Hoffnung gleichermaßen auszuhalten. Dafür braucht es nicht nur Fachwissen, sondern auch eine besondere Haltung der Wertschätzung und Menschlichkeit“, betont Renate Hlauschek, MMSc, Geschäftsführerin des Vereins MOKI NÖ – Mobile Kinderkrankenpflege und Gründungsmitglied des Lehrgangs.
2026 findet der 20. Lehrgang statt – eine gute Gelegenheit, Teil dieser einzigartigen Ausbildung zu werden. Nähere Informationen finden Sie hier !

