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Blog: „Lernen heißt auch, sich selbst zu begegnen“

Marianne Buchegger sprach mit dem Psychotherapeuten, Coach, Supervisor, Moderator und  Berater Dr. Johannes Jurka, der für das iCare Projekt die Train-the-Trainer Module geleitet und das Curriculum mit entwickelt hat, über Train-the-Trainer, Gruppenprozesse und das iCare Projekt.

Zum aktuellen Blog auf hospiz.at

 





Blog: „Lernen heißt auch, sich selbst zu begegnen“

Sommerhitze kann Wohnungen in Saunen verwandeln. Ein einfacher Trick mit einer gefrorenen Wasserflasche kann helfen, die Temperatur zu senken.

Und so einfach funktioniert es:

  • Füllen Sie eine 1,5-Liter-Plastikflasche (nicht ganz vll) mit Wasser und frieren Sie sie über Nacht ein.
  • Stellen Sie die gefrorene Flasche auf einen hohen Punkt im Raum, um die Kälte gleichmäßig zu verteilen.

Der Trick ist effektiv, aber zeitlich begrenzt und kann beliebig wiederholt werden: Die Kühlung hält nur, solange das Eis in der Flasche schmilzt.

Weitere Abkühlungstipps auf FOCUS online





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Eine der Folgen der „Pflegeinitiative“ ist, dass die Kantone – bislang vier – damit beginnen, die zentrale Funktion eines/einer „Kantonale Pflegefachperson“ zu schaffen. Diese soll den Kanton künftig in der Öffentlichkeit sowie in Dachorganisationen in Pflegefragen vertreten.

Wie das Branchenblatt ´Medinside ´ weiter berichtet, haben bereits vier Kantone eine besondere Stelle für die Anliegen der Pflege in deren Gesundheitsdirektionen – unabhängig vom kantonsärztlichen Dienst – installiert: das Waadtland (2022) und das Wallis (beide in der Romandie), sowie Luzern und St. Gallen in der deutschsprachigen Ostschweiz. Auch in Genf ist ein derartiges Vorhaben bereits im Gange.
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Die Kantonale Pflegefachperson soll eine Bezugsperson innerhalb der Verwaltung sein und eine zentrale Verantwortung tragen. Dabei gehe es um Fragen der Ausbildung und der Attraktivität des Berufs und um die Förderung der Pflegeberufe in der Öffentlichkeit. Weiters soll sie auch für die Koordinierung von Kontrollen und Gutachten zuständig sein. Zudem soll sie den Kanton in Dachorganisationen sowie kantonalen, regionalen und eidgenössischen Instanzen vertreten.
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Die Kandidat*innen sollten über einen Fachhochschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss oder über einen Master in Pflege oder in öffentlicher Gesundheit verfügen.




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69 Prozent weniger Personalwechsel, 1,2 Mio. Franken gespart, 90  Prozent zufriedenere Mitarbeitende: Das Spital Bülach im Zürcher Unterland zog jetzt nach einem Jahr eine sehr positive Bilanz.

Das neue Arbeitszeitmodell in der Pflege. Seit Juni 2024 ist das sogenannte «Bülacher Modell» fest im Regelbetrieb etabliert, wie das Branchenblatt ´Medinside ´ berichtet. Die Grundidee: Pflegefachpersonen wählen selbst, wie flexibel sie arbeiten möchten – von festen Tagesdiensten ohne Nachteinsätze («Fix») bis hin zur höchsten Stufe («Superflex») mit Nachtdiensten, kurzfristigem Einspringen und entsprechender Lohnzulage. Je nach Flexibilität können so bis zu 350 Franken pro Monat zusätzlich verdient werden. Der Clou: Alle drei Monate kann die Stufe an die eigene Lebenssituation angepasst werden.
„Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen», sagt Manuel Portmann, Leiter Human Resources Management am Spital Bülach in einer Mitteilung. „Neben den finanziellen Einsparungen ist die Zufriedenheit der Mitarbeitenden der beste Beweis, dass sich das Modell bewährt hat.“

Zeitarbeitskräfte massiv reduziert, erhebliche Kosten eingespart

Zudem konnte der Bedarf an Temporärkräften von 856 Einsätzen (2022) auf nur noch 30 im Jahr 2024 reduziert werden. Die Anerkennung dafür: Im November 2024 wurde das «Bülacher Modell» mit dem Swiss HR Award ausgezeichnet – mit dem ersten Preis für zukunftsweisende und innovative HR-Projekte. Das Interesse am «Bülacher Modell» ist nach wie vor sehr gross nicht zuletzt weil es auch in anderen Branchen erfolgreich eingesetzt werden kann.
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AbSpital Bülach/Medinside





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Die deutsche Fachpresse hat die Fachzeitschrift Altenpflege als „Fachmedium des Jahres 2025″ ausgezeichnet. Sie überzeugte mit Praxisnähe, Lesendenbindung und journalistischer Vielfalt. Ein starkes Zeichen für die Bedeutung der professionellen Pflege in einer alternden Gesellschaft. Wir gratulieren den geschätzten Kolleg*innen herzlich!

Die Auszeichnung „Fachmedium des Jahres“ ist ein deutliches Signal für die Relevanz journalistischer Qualität in der Pflegebranche. In der Kategorie „Beste Fachzeitschrift (über 1 bis 2,5 Mio. Umsatz)“ setzte sich das Magazin gegen die Mitbewerbenden durch. Der Preis wurde im Rahmen der B2B Media Days am 22. Mai in Berlin verliehen.

Das Team der Altenpflege-Redaktion nimmt den Preis entgegen (v.l.): Tanja Laepke, Chefredakteurin Miriam von Bardeleben und Tino Schaft. Redakteurin Thordis Gooßes konnte bei der Veranstaltung leider nicht dabei sein

Foto: Ole Bader

Die Jury würdigte insbesondere die „journalistische Vielfalt und eine klare Nähe zur Zielgruppe“. Die Redaktion bezieht ihre Leserinnen und Leser aktiv ein. „Mit einem positiven Grundton, starken Mutmach-Geschichten und einem ausgeprägten Wir-Gefühl gelingt es, eine echte Community rund um die Pflege aufzubauen“, heißt es in der  Begründung.

Fachwissen wird praxisnah vermittelt

Der redaktionelle Ansatz sei klar: Personenzentrierung statt Theorie. Fachinhalte würden praxisnah vermittelt – verständlich, fundiert und relevant. So stärke Altenpflege nicht nur das fachliche Know-how, sondern auch das Selbstbewusstsein einer Berufsgruppe, die in Zeiten des demografischen Wandels im Zentrum gesellschaftlicher Herausforderungen steht.

Ein zusätzlicher Mehrwert: Abonnentinnen und Abonnenten erhalten mit „Altenpflege Plus“ einen digitalen Zugang zu Arbeitshilfen und Kompetenzaufbau – speziell zugeschnitten auf Pflegekräfte mit Leitungsverantwortung. Ziel ist es, Change-Prozesse im Pflegemanagement fundiert zu begleiten.

Führungskompetenz in der stationären Altenpflege stärken

Chefredakteurin Miriam von Bardeleben zeigt sich erfreut über die Auszeichnung. „Wir sind stolz und dankbar, dass diese Auszeichnung unseren Fokus bestätigt: Mit passgenauen Angeboten dazu befähigen, den notwendigen Wandel in der Altenpflege mit geteilter Verantwortung erfolgreich zu gestalten.“ Als crossmedialer Leuchtturm stärke die Zeitschrift Führungskompetenz, Fachlichkeit, Vernetzung, Austausch und Fortschritt in der stationären Altenpflege.

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Die Deutsche Fachpresse vertritt über 450 Fachmedienhäuser in Deutschland und fördert mit ihrer jährlichen Preisverleihung die Sichtbarkeit herausragender Fachmedienarbeit – gedruckt, digital und live (Näheres dazu hier).





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„Veränderung ist jedoch nur dann erfolgreich, wenn sie nicht nur im Außen in Form von Strategie oder veränderten Prozessen stattfindet, sondern auch in den Köpfen der Mitarbeitenden vollzogen und verinnerlicht wird.“

Gastbeitrag von Regina Bauer

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Foto: zVg

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Technologische Fortschritte, die zunehmende Digitalisierung und auch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie – alle diese Faktoren haben maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Umfeldbedingungen im Gesundheitsbereich stark verändert haben. Wollen Gesundheitsorganisationen wettbewerbsfähig bleiben, sind sie gezwungen, auf die geänderten Verhältnisse zu reagieren und nachhaltige Veränderungskonzepte zu etablieren. Veränderung ist jedoch nur dann erfolgreich, wenn sie nicht nur im Außen in Form von Strategie oder veränderten Prozessen stattfindet, sondern auch in den Köpfen der Mitarbeitenden vollzogen und verinnerlicht wird.

Doch welche Rolle kommt hierbei dem Dachwert „Vertrauen“ zu und warum sollten moderne Führungskräfte neben einer hohen Managementkompetenz auch über spezifische psychologische und neurowissenschaftliche Kenntnisse verfügen?

Das Gehirn – Schlüssel für menschliches Verhalten

Um verstehen zu können, warum Menschen so denken und handeln, wie sie es tun, ist es wichtig, sich mit der Entwicklung des Gehirns zu beschäftigen. Viele Prozesse und Verhaltensprogramme, die sich evolutionsgeschichtlich entwickelt und bewährt haben, wirken noch heute in uns. Darüber hinaus wird ein Großteil des menschlichen Verhaltens von unbewussten Prozessen bestimmt. Die Amygdala (Mandelkern) mit Sitz im limbischen System spielt eine wesentliche Rolle bei der Verarbeitung von Emotionen. Sie gilt als Zentrum der angst- und furchtgeleiteten Verhaltensbewertung, da sie eine Schlüsselrolle beim Entstehen von vorwiegend negativen bzw. stark bewegenden Emotionen einnimmt.

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Abb.: Regelkreis der Vertrauensbildung

(Quelle: Laufer, H. (2018). Vertrauensvolle Mitarbeiterführung. Hintergründe, Leitfäden, Lösungsvorschläge. Wiesbaden: Springer Gabler. S. 40),

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Aber auch überraschende und positive Ereignisse können zu einer Aktivierung der Amygdala führen. Bedeutet: Je mehr negative oder positive Erfahrungen eine Person in der Vergangenheit in bestimmten Situationen gemacht hat, desto stärker werden diese Erfahrungen in zukünftigen Situationen und Erinnerungen miteinander verknüpft.

Bedürfnisbefriedigung als Motivation für Veränderung

Menschen streben nach Bedürfnisbefriedigung – in allen Lebenslagen. Je besser die eigenen Bedürfnisse befriedigt werden, desto höher ist auch die Motivation für Veränderung. Situationen und Umstände, die den eigenen Bedürfnissen entgegenstehen, etwa durch einengende Regeln in der Entscheidungsfreiheit oder Verbote, verursachen eine Bedrohung bis hin zu physischen Schmerzen. Das menschliche Gehirn ist jedoch bestrebt, Schmerzen zu vermeiden.

Damit Mitarbeitende bereit sind, sich auf Veränderungen einzulassen, sollte zunächst Neugierde geweckt werden. Diese Neugier entsteht jedoch nur, wenn eine vertrauensvolle Bindung und ein Gefühl von Sicherheit vorhanden sind.

Ob sich Menschen für etwas anstrengen wollen oder nicht, hat ebenfalls seinen Ursprung im Gehirn. Damit die Entscheidung für Veränderung positiv ausfällt, müssen bestimmte Faktoren bekannt sein: die genaue Vorstellung des möglichen Verlaufes, der Aufwand und das zu erwartende Ergebnis. Alleine die Vermutung eines zu erwartenden Erfolges führt bereits zu einem befriedigenden Gefühl der Belohnung. Anstrengung ist seit Jahrmillionen die grundsätzliche Voraussetzung für Belohnung und somit für Lustempfinden. Oder anders gesagt: Einzig und allein die direkte Belohnung von Anstrengung, also die Lust an der eigenen Leistung, wird mit Motivation belohnt. Maßnahmen, deren Fokus darauf liegen,

Meinungen von Führungskräften und Mitarbeitenden in den Veränderungsprozess miteinzubinden, führen zu einer stärkeren Vertrauensbasis und somit zu einer gemeinsamen Ausrichtung auf die Ziele der Zukunft. Vertrauen in das Management und in die Kollegen trägt dazu bei, auf ein positives Zukunftsbild zu fokussieren.

Vertrauen statt kurzfristiger Anreize

Wenn Neuronen oder Netzwerke im Gehirn zusammen aktiv sind, werden sie stärker. Dadurch werden zusammengehörige Informationen bei häufiger Benutzung gestärkt. Führungskräfte sollten daher dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter ihre Person mit positiven Erfahrungen verknüpfen, zum Beispiel indem sie ehrliches Interesse zeigen, selbstverantwortliches Handeln fördern oder in schwierigen Situationen mit Rat zur Seite stehen. Dadurch wird das gegenseitige Vertrauen gestärkt, was dazu führt, dass Stoffe im menschlichen Gehirn freigesetzt werden, die zu besserer Zusammenarbeit und mehr Leistung führen.

Es sind vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen, das Gefühl der Zugehörigkeit und die Wertschätzung, die Mitarbeitende motivieren, im Unternehmen zu bleiben. Eine Kultur des Vertrauens ist wirkungsvoller als finanzielle Anreize.

Fazit

Eine erfolgreiche Vertrauenskultur ist kein kurzfristiges Ziel, sondern ein nachhaltiger Prozess, der auf den Prinzipien gehirngerechter Führung basiert. Sie trägt dazu bei, Mitarbeitende langfristig zu binden, Fluktuation zu reduzieren und eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. In einer Zeit, in der ein Mangel an qualifizierten Fachkräften und Burnout immer größere Herausforderungen darstellen, ist es umso wichtiger, die natürlichen Bedürfnisse unseres Gehirns zu berücksichtigen und eine Kultur des Vertrauens zu etablieren.

Über die Autorin:

Regina Bauer, MSc, MBA, studierte Health-Care-Management an der Donau Universität in Krems. Sie arbeitet seit 1991 aktiv im Gesundheitswesen und hat dadurch hohen Praxisbezug. Ihre Karriere führte sie mit Zielfokussierung, Ausdauer und mentaler Stärke von ganz unten bis ins gehobene Management. Sie ist außerdem Fachbuchautorin und HeartMath-Coach. Frau Bauerlebt in Neunkirchen (NÖ). Seit Anfang 2023 ist sie Stv. Direktorin und Bereichsleitung Management Wirtschaft und Support im Pflege- und Betreuungszentrum Berndorf. Davor war sie im NÖPBZ Gloggnitz und davor seit 1991 im Universitätsklinikum Neunkirchen tätig.





Blog: „Lernen heißt auch, sich selbst zu begegnen“

Welchen Herausforderungen begegnen Patient:innen und Behandler:innen bei der Therapie chronischer Schmerzen im Akutspital? Was, wenn Pest und Cholera nebeneinander existieren? (…)

„Die Behandlung chronischer Schmerzen muss umfassend sein: Sie sollte die Psyche, den Körper, aber auch soziale Faktoren einbeziehen. Dies kann durch Psychotherapie, durch Führen von Schmerztagebüchern, eine angepassten medikamentösen Strategie, Bewegung und Physiotherapie erreicht werden.

Eine Linderung von Schmerzen kann auch durch das Erleben und Erlernen von Entspannungsmethoden wie Achtsamkeitstraining oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen sowie durch das Training sozialer und emotionaler Fähigkeiten und durch Ausdrucks- und Aktivierungstherapien (Stützer, 2024) erzielt werden“, so die Blog-Autorin Daniela Lang. Sie ist Fachexpertin Pflege und Studentin Bachelor of Science in Nursing an der Careum Hochschule Gesundheit.

>Passend zum Thema: >LAZARUS Bericht (Mai 2024) – 535 „Pain Nurses“ steigern Lebensqualität in der stationären Langzeitpflege Österreichs

>zum aktuellen Careum Blog





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Heute, am 12. Mai, feiern wir den internationalen Tag der Pflegenden – ein Tag, der uns daran erinnert, wie wichtig und wertvoll die Arbeit der Pflegekräfte ist.

In den kommenden Jahren wird das Thema Pflege eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft sein, berichtete jetzt das Gesundheitsmagazin FOCUS-online.

Pflegebedürftigkeit in Deutschland steigt

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt kontinuierlich. Ende 2023 waren laut des statistischen Bundesamtes knapp 5,7 Millionen Menschen pflegebedürftig. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren weiter wachsen, da die Lebenserwartung steigt und die Bevölkerung altert. Rund vier von fünf Pflegebedürftigen werden dabei zu Hause durch Angehörige versorgt, die oft an ihre Grenzen stoßen.

Die Herausforderungen

  • Die Pflegebranche steht vor enormen Herausforderungen. Der Fachkräftemangel ist ein großes Problem: Trotz steigender Nachfrage gibt es zu wenige qualifizierte Pflegekräfte. Zudem sind die Arbeitsbedingungen oft belastend, was zu hoher Fluktuation und Burnout führt.
  • Neben den Baustellen in Pflegeheimen und Pflegediensten wird auch die finanzielle Situation bei heimischer Pflege schnell zu einer hohen Belastung, wie unsere große Pflege-Rechnung zeigt. Damit Sie das nicht völlig unvorbereitet trifft, erklären wir Ihnen, wie die Pflegeversicherung funktioniert, worauf Sie Anspruch haben und welche Kostenfallen auf Sie lauern.
  • Darüber hinaus lauern bei dem Themenkomplex Pflege auch menschliche Stolpersteine. Eine häusliche Pflege kann sowohl körperlich als auch psychisch herausfordernd sein. Doch die gute Nachricht ist: FOCUS online hilft komplett kostenlos dabei, Belastungsgrenzen zu erkennen und gezielt nach Entlastungsmöglichkeiten zu suchen.

>> Wertvolle Tipps zur Stressbewältigung und Unterstützung im Pflegealltag. 





Blog: „Lernen heißt auch, sich selbst zu begegnen“

Betreuungsangebote im Pflegeheim schaffen Struktur und fördern Teilhabe – wenn sie freiwillig bleiben. Doch können die Angebote auch zu viel werden?

Im Format „Pro und Contra“ der aktuellen Mai-Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege treffen zwei Sichtweisen aufeinander.

>zur Diskussion in „Altenpflege





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Fachkräftemangel hin oder her: In Deutschland warten – auch wegen langwieriger bürokratischer Hürden – laut Recherchen von CORRECTIV Tausende ausländische Pflegekräfte trotz abgeschlossener Ausbildung monatelang auf ihre Anerkennung.

Regelmäßig schlagen die Branchenvertreter der Pflege wieder Alarm: Der Mangel an Pflegefachkräften im Land sei riesig, und er wachse von Jahr zu Jahr, schreibt das gemeinwohlorientierte Medienhaus correktiv.org

Laut Deutschem Pflegerat würden derzeit bundesweit 115.000 Pflegefachkräfte fehlen. Und in zehn Jahren würden es eine halbe Million sein. Die Folge sei, dass überall im Land Familien verzweifelt darauf warten, Angehörige in Pflegeheimen unterbringen zu können. Denn den Heimbetreibern fehle es an Personal, um die Betroffenen versorgen zu können.

Ein recht großer Teil dieses Problems sei aber hausgemacht – durch die deutsche Bürokratie. Derzeit steckten rund 11.000 fertig ausgebildete Pflegefachkräfte aus anderen Ländern teils seit Monaten im sogenannten Anerkennungsverfahren fest.

Diese Zahl habe der bpa-Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste für CORRECTIV bei seinen Mitgliedsunternehmen erfragt. Jene rund 11.000 Pflegekräfte seien demnach in ihren Heimatländern zu Pflegefachkräften ausgebildet worden und wären von ihren Kenntnissen her sofort für die Pflege einsetzbar. Das hieße, sie könnten eigenverantwortlich Medikamente verabreichen, Spritzen setzen, Pflegepläne für Pflegebedürftige erstellen und die Verantwortung für die im Pflegedienst besonders unbeliebten Nachtdienste übernehmen.

Besser gesagt: Sie könnten es theoretisch. Praktisch nämlich dürften die Heimbetreiber sie nicht als Fachkräfte einsetzen, solange sie nicht den erforderlichen Stempel der jeweils zuständigen Behörde auf ihrer Arbeitserlaubnis trügen. Von den 11.000 Kräften solle etwa die Hälfte, also rund 5.500, von den Betreibern perspektivisch in der Altenpflege eingesetzt werden, die andere Hälfte in Krankenhäusern.

Fachkräfte arbeiten offiziell als Hilfskräfte

Zum großen Teil arbeiteten die Pflegenden, um die es gehe, laut bpa schon jetzt in deutschen Pflegeheimen und Krankenhäusern – allerdings als Hilfskräfte. Somit könnten Heimbetreiber mit ihnen im Personalplan auch keine neuen Pflegeplätze schaffen.

Die Pflegeheime stehen wegen des Personalmangels ebenso unter Druck wie tausende Familien, die für pflegebedürftige Angehörige keinen Heimplatz erhalten, so bpa-Präsident Bernd Meurer (Bild)

Foto: bpa

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Der bpa habe auch hochgerechnet, wie viele neue Pflegeheimplätze bundesweit von heute auf morgen geschaffen werden könnten, wenn jene 5.500 Pflegefachkräfte sofort die erforderliche Arbeitserlaubnis bekämen: Er komme auf mehrere tausend. Die deutsche Bürokratie verhindere demnach für viele Familien, dass ihre pflegebedürftigen Angehörigen in ein Heim einziehen und dort versorgt werden könnten.

„Die Familien stehen unter massivem Druck, Angehörige müssen die eigene Berufstätigkeit reduzieren oder sogar ganz aufgeben. Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem“, sagt der Präsident des Verbandes bpa, Bernd Meurer, gegenüber CORREKTIV.

Welche Behörde dafür zuständig ist, die Abschlüsse der ausländischen Fachkräfte anzuerkennen, ist von einem Bundesland zum nächsten unterschiedlich: Ausländerämter seien beteiligt, zudem Anerkennungsbehörden, die mal den Landesregierungen, mal den Bezirksregierungen unterstehen.

Forderung an die neue Gesundheitsministerin

 

Ist jetzt zu raschem Handeln aufgefordert: Die neue BGM Nina Warken

Foto: Deutscher Bundestag

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bpa-Chef Meurer richtet sein dringendes Anliegen, für schnellere Anerkennungsverfahren zu sorgen, an die neue Bundesregierung – vor allem an die designierte Gesundheitsministerin Nina Warken. Konkret fordert der Verband, künftig nach sogenannter Kompetenzvermutung vorzugehen. Das hieße, dass internationale Pflegekräfte mit mindestens dreijähriger Ausbildung und ausreichenden Sprachkenntnissen sofort als Fachkräfte eingesetzt werden dürften – und die offizielle Anerkennung später erfolgen könne. Laut Verband wäre dies innerhalb weniger Tage per Verordnung vom Bundesgesundheitsministerium durchsetzbar.





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Die Umsetzung der von Prof. Karl Lauterbach (SPD, Bild) initiierten und im Vorjahr beschlossenen Krankenhausreform soll laut Koalitionsvertrag mit 50 Mrd. Euro aus dem Transformationsfonds gezielt Strukturveränderungen fördern – unter klaren Bedingungen.

Foto: Deutscher Bundestag

Der aktuelle Beitrag im Fachmedium ´Health Care Management ´ zeigt ausführlich, was der neue Koalitionsvertrag konkretisiert, worauf es im Antragsprozess ankommt und wie fundierte Analysen dabei helfen können.

>zum Beitrag auf HCM online





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Mitte April startet in einer Einrichtung von Pflegen & Wohnen Hamburg ein zukunftsweisendes Modellprojekt: Die virtuelle Notfallversorgung.

Leslie Günther, Einrichtungsleitung, und Constance Krüger, Pflegedienstleitung, berichten, wie sich ihre Einrichtung darauf vorbereitet hat, welche Chancen sie sehen und welche Hoffnungen sie mit dem Projekt verbinden. (…)

>zum Bericht der Fachzeitschrift ´Altenpflege ´ vom 15.04.2025





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Einen erweiterten Weg in die Zukunft der Palliativversorgung mit Hilfe von Sorgenetzwerken zeigt Marianne Buchegger in diesem Beitrag auf.

Das internationale Projekt „iCare “ will Hospiz und Palliative Care in unterschiedliche Gesellschaftssphären und direkt zu den Menschen bringen und baut kreative Brücken zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

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„Was wir bei der Palliativmedizin außerhalb der Hospize beobachten, ist ein echter Wunsch, sie in die Primärversorgung zu integrieren, und zwar wirklich an den Wurzeln der gemeindenahen Versorgung.“
(Ben Marcantonio)

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Abb.2 Palliative Care – The New Essentials

Quelle: Blog/DV Hospiz-Ö

Selbstbestimmt und schmerzfrei, bei vertrauten Personen und an einem Ort eigener Wahl zu sterben – diesem Wunsch von immer mehr Menschen zum Lebensende  stehen vielerlei Hindernisse entgegen, darunter auch zu wenig Wissen zu Sorgenetzwerken („Caring Communities“), so die Autorin. Mittlerweile stoßen die bisherigen abgestuften Versorgungsangebote der Hospiz und Palliative Care wegen der stark zunehmenden Nachfrage bereits an ihre Grenzen.

Eine Erweiterung der Möglichkeiten zum Brückenbau zwischen den persönlichen Wünschen sterbender Menschen und der Realität der palliativen Versorgungskultur könne vor allem in der Ausgestaltung und Stärkung der „Caring Communities“ liegen. (…)

>zum ausführlichen Blog





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Den Leiharbeitsfirmen weht zunehmend rauer Wind entgegen: Laut einer Mitteilung haben jetzt 35 Zürcher Kliniken, Pflegeheime und Rehazentren gemeinsam beschlossen, kein Zeitpersonal in der Pflege mehr einzusetzen. Der Zürcher ´Tages-Anzeiger ` berichtet über die Hintergründe und verweist auf Best-practice-Beispiele, wie es auch ohne Leiharbeit geht.

Foto: Tages-Anzeiger/ Patrick Gutenberg

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Regierungspräsidentin und Gesundheitsdirektorin  Natalie Rickli (Bild) begrüsst diese Entscheidung. Die Spitäler im Kanton Zürich wollen ab Sommer 2025 mehr Mitarbeitende fest anstellen und auf temporäre Fachkräfte verzichten. Letztere waren bisher manchmal die letzte Rettung, bevor die Anzahl Betten reduziert werden muss. Allerdings sorgen sie bekanntllich zugleich auch für viel Frust in der jeweiligen Stammbelegschaft. In gewissen Abteilungen kann der Anteil der Zeitarbeitenden – laut einer Umfrage des Tages-Anzeigers – bis zu 20 Prozent erreichen. Die von den Leiharbeitsfirmen -oftmals zuvor aus den Spitälern abgeworbenen – Pflegefachkräfte verdienen deutlich besser als die fest angestellten Kolleg*innen und können sich die Dienstzeiten frei auswählen („Rosinen-Pickerei“).

Festanstellung: Win-win für Pflegende und Arbeitgeber zugleich

Neben der Kostenersparnis von rund 20 Mio. Franken und der besseren Teamatmosphäre in den Stammbelegschaften steigen durch die stabileren Arbeitsabläufe zudem auch die Patientensicherheit und die Pflegequalität.

Nur durch mehr Festanstellungen, flexiblere Arbeitszeitmodelle und höhere Löhne könne auch die Ausbildungsoffensive im Rahmen der Pflegeinitiative realistisch umgesetzt werden, so ein Klinikvertreter. Fazit: Die Einrichtungen lernen jetzt aus dieser Krise, den Bedürfnissen ihres Stammpersonals besser zu entsprechen und Pflegefachkräfte nachhaltiger an sich zu binden.





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Die Diskussion rund um die notwendige Verbesserung des Salzburger Pflegegesetzes geht weiter. Jetzt liegt ein Reformvorschlag  dem Landtag zur Beschlussfassung vor.

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Foto: © Norbert Krammer

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Dieser sei „ungenügend“, kritisiert Mag. Norbert Krammer, Bereichsleiter Salzburg/Tirol vom VertretungsNetz – Erwachsenenvertretung. Denn: „Die Änderung blieb im Bereich einiger kosmetischen Anpassungen und legistischer Präzisierung – die bestehende Struktur ließ man unangetastet“, so Krammer in seinem Gastbeitrag …

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