Bayern: Staatsempfang würdigte die Beschäftigten in der Kinder- und Jugendmedizin und -pflege

Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat kürzlich mit einem Staatsempfang in der Residenz in München die Arbeit der in der Kinder- und Jugendmedizin/-pflege Beschäftigten gewürdigt.

Der Minister betonte aus diesem Anlass: „Die Gesundheitsversorgung der Kleinsten in Bayern ist auf einem sehr hohen Niveau. Das haben wir dem Engagement und der Motivation der Beschäftigten im Kinder- und Jugendbereich zu verdanken.“

Auch nach der Corona-Pandemie seien die Beschäftigten in der Kinder- und Jugendmedizin aktuell stark belastet und teils überlastet. Die RSV-Erkrankungen oder die Lieferengpässe bei Kinderarzneimitteln seien große Herausforderungen, so der Minister.

Der Minister forderte mit Blick auf die Bundesregierung: „Wir müssen unsere Versorgungsstrukturen weiter stärken, die Attraktivität von Niederlassungen steigern und die bürokratischen Belastungen dringend reduzieren. Außerdem muss die Bedarfsplanung endlich angepasst werden, damit wir eine bestmögliche kinderärztliche Versorgung auch zukünftig sicherstellen können.“ Zudem sei es sehr wichtig, auch weiterhin für den Schutz des psychischen Wohlbefindens der rund 2,2 Millionen bayerischen Kinder und Jugendlichen einzutreten.

Aktuelle bayerische Kinder-Versorgungsbilanz

Die vollstationären Kapazitäten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wurden in den letzten zehn Jahren um 211 Betten, die teilstationären Kapazitäten auf insgesamt 827 Betten und 529 Plätze erweitert. Weitere 131 Betten und 52 Plätze sind bereits genehmigt, aber noch nicht baulich umgesetzt. Zudem verfügt Bayern mit den 44 Kinderkliniken über ein engmaschiges und flächendeckendes Netz an Einrichtungen, die für eine gute Versorgung für die kleinsten Patient*innen im Land sorgen.

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