1874-2024: 150 Jahre Diakoniewerk in Österreichs Sozial-, Bildungs- und Gesundheitslandschaft

Im Jahr 1874 entstand in Gallneukirchen (OÖ) die heute als Diakoniewerk bekannte Sozialorganisation, die zu den fünf grössten in Österreich zählt.  Zum 150-jährigen Jubiläum wird es zahlreiche Veranstaltungen geben.

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Im Diakoniewerk arbeiten rund 3.800 Mitarbeitende mit und für Menschen und begleiten diese in unterschiedlichen Lebenslagen – im Alter, mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungs- und Entwicklungsweg oder Familien in krisenhaften Situationen.
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Das Wort „Diakonie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Dienst“, aber auch „Nächsten-Liebe“. Seit mittlerweile 150 Jahren stellt die Diakonie den Dienst am Nächsten in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. 30 gemeinnützige Organisationen an 620 Standorten sind unter dem Dach der Diakonie vereint.
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Das Ziel der Diakonie ist es nicht, Glauben zu wecken oder für die Kirche zu werben. Der Auftrag der Diakonie ist vielmehr, Menschen, die Unterstützung benötigen, zu helfen – voraussetzungslos, qualifiziert und effektiv. Der Mensch als Schöpfung Gottes steht in seiner Würde und Unverwechselbarkeit im Mittelpunkt.
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Im Jubiläumsjahr möchte sich die Diakonie besonders für die Anliegen von Menschen mit Behinderung einsetzen. Ganz vorne stehen Forderungen zu schulischer Inklusion, gleichberechtigter Teilhabe und Armutsbekämpfung
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Das Jubiläumsjahr 2024 steht unter dem Motto „Aufeinander zugehen“ und wird mit Festen in Pfarrgemeinden, aber auch in den Bundesländern gefeiert. Als Höhepunkt finden im Oktober ein Konzert im Wiener Konzerthaus und ein Symposion im Wiener Rathaus statt.
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Zur Nachlese empfohlen:

>www.diakonie.at: Unsere Geschichte

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