Klinik Diakonissen Schladming: Patientensicherheit mit System

v.l.n.r.: Dr. Robert Schütz, Mag. Peter Stückelschweiger, Prim. Dr. Harald Simader, Mag. Josef Scharinger,                                                                                                         Pflegedirektorin Birgit Haunschmid, MAS, Dipl. Kfm. Jörg Holtischke, Dr. Georg Fritsch

 

 

Kürzlich wurde die Zertifikatsurkunde an die Haulsleitung der Klinik Diakonissen Schladming und an die Projektleitung Dr. Georg Fritsch, MSc und Dipl.Kfm. Jörg Holitschke übergeben. Im Rahmen des Projektes wurden die Arbeitsabläufe der Klinik sowie die fachliche und menschliche Qualität der PatientInnenbetreuung einer Zertifizierung unterzogen. Mit dem Gütesiegel ISO 9001:2015 – einer neuen international gültigen Norm – steht das Spital für beste Behandlungs- und Begleitprozesse in der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Zudem verbrieft die konfessionelle Zertifizierungsgesellschaft proCum Cert der Klinik die optimale Ausrichtung ihrer täglichen Arbeit an christlichen Werten. Damit ist die Klinik Diakonissen Schladming nun eines der wenigen Spitäler Österreichs, die dieses spezielle Kombinationsgütesiegel ISO/pCC erhalten hat.
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Hohe Behandlungsqualität bedeutet in einem Spital zum einen, jede Patientin und jeden Patienten als Individuum wahrzunehmen und ihnen die bestmögliche Betreuung zuteil werden zu lassen. Zum anderen sind aber auch das reibungslose Zusammenwirken aller Berufsgruppen, frühzeitiges Erkennen und Vermeiden möglicher Risiken sowieeinestetige Optimierung der hausinternen Prozesse unabdingbar. „Um diese Qualität zu gewährleisten und ein Maximum an Sicherheit zu ermöglichen, bedarf es klar definierter Arbeitsprozesse für alle MitarbeiterInnen“, erklärt Qualitätsmanager Dr. Georg Fritsch die Herausforderungen seiner Arbeit
und ergänzt: „Die Abläufe müssen trotzdem ein Höchstmaß an Flexibilität erlauben, um im Notfall schnell und effektiv zum Wohle der PatientInnen handeln zu können.“
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Die vollelektronische PatientInnenakte, die bei der Einführung im Jahr 2006 einen Meilenstein in der medizinischen Dokumentation in Österreich setzte, wurde federführend vom Ärztlichen Leiter Prim. Dr. Harald Simader umgesetzt. Zehn Jahre später wurden sämtliche Kernprozesse des Spitalsalltages sowie die eigenen Qualitäts- und Sicherheitsstandards einer externen Überprüfung unterzogen.
Der Ergebnisbericht der Auditoren bestätigt die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges der Klinik. Das hauseigene Dokumentationssystem wurde als gut ausgereift beschrieben – diagnostische und therapeutische Kernprozesse waren lückenlos nachvollziehbar. Die gut organisierten Abläufe in der Medikamentenverordnung und -vergabe sowie die exakte Informationsweitergabe von auffälligen Befunden wurden im Bericht besonders hervorgehoben.
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