Burgenland: Orthopädisches Kompetenzzentrum im Seewinkel baulich erweitert

Am 4. Juni 2016 fand in St. Andrä am Zicksee der Ausbau des Orthopädischen Klinikums seinen feierlichen Abschluss. Dabei übergaben Sozialminister Alois Stöger und Landeshauptmann Hans Niessl in Anwesenheit zahlreicher Festgäste den Erweiterungsbau seiner Bestimmung. Zusätzliche Einzelzimmer inklusive aller erforderlichen Ver-, Entsorgungs- und Technikräume sowie der Neubau der Küche, des Speisesaales und einer Cafeteria mit angeschlossenem Veranstaltungsraum direkt am Zicksee Ufer waren Teil des Projekts. 

 

Das Orthopädische Klinikum SKA Zicksee bringt jährlich über 4.000 PatientInnen Heilung oder Linderung ihrer Beschwerden. Seit 50 Jahren ist es auf Erkrankungen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert, besonders auf die Rehabilitation von PatientInnen nach der Implantation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Das Orthopädische Klinikum ist darüber hinaus das größte Zentrum für die Versorgung Amputierter in Österreich. Neben den stationären Rehabilitationsaufenthalten bietet es auch ambulante orthopädische Behandlungen an und hat sich dadurch zu einem wichtigen Zentrum für die orthopädische Versorgung der Bevölkerung im Seewinkel entwickelt.

Zicksee

Das Projekt wurde von der VAMED während des laufenden Betriebes umgesetzt und kostete rund 6,7 Mio. Euro. Die Beschäftigtenzahl im neuen Klinikum ist von 99 (2008) auf derzeit 140 gestiegen. Dank der hervorragenden medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Betreuung genießt das Reha-Klinikum einen sehr guten Ruf in Fachkreisen wie auch bei den Patient(innen.

 

(Fotos: SKA Zicksee, G. Schweinester)

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