PflegedirektorInnen Österreichs (ANDA): Neue Vorsitzende gewählt

ANDA-Vorstand-neu 24-02-2017

Der neue ANDA-Vorstand (v.l., sitzend): Mag.a Andrea Voraberger (Klinikum Wels-Grieskirchen, OÖ), Margret Hader, Vorsitzende (SALK), Erich Glaser (NÖ Landesklinikum Korneuburg-Stockerau). – Stehend von links: Dr.in Gabi Polanezky (BKH Schwaz/Tirol), Erich Gantner (LKH Bludenz, Vlbg.), Christa Tax, MSc (LKH-Univ. Klinikum Graz, Stmk.)

 

Im Rahmen der Hauptversammlung der Vereinigung der PflegedirektorInnen der Krankenhäuser Österreichs (Austrian Nurse Directors Association – ANDA)) wurde Frau Margret Hader – Pflegedirektorin am Uniklinikum Salzburg, Landeskrankenhaus – in Nachfolge von Mag. Karl Schwaiger zur Vorsitzenden gewählt.

 

Frau Hader hat verschiedene Hierarchieebenen und Fachgebiete in der klinischen Gesundheitsversorgung durchlaufen und ist seit 25 Jahren im Pflegemanagement tätig. Darüber hinaus ist sie seit Jahren Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Pflegedienstleitungen in Salzburg und auch wiedergewähltes Mitglied des Generalkomitees der European Nursing Directors Association (ENDA).

ANDA

Bei der ANDA handelt es sich um ein nationales Netzwerk unter der Schirmherrschaft des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands (ÖGKV), das der Vernetzung und dem Austausch von Pflegemanagern und Pflegemanagerinnen dient. Des Weiteren steht die ANDA als Sachverständige für Stellungnahmen und Entscheidungshilfen dem ÖGKV zur Verfügung. Ein großes Anliegen ist Frau Hader in der Ausübung ihrer neuen Funktion, die weitere konsequente Verfolgung der ANDA-Ziele. Dazu zählt insbesondere die Förderung und Weiterentwicklung der nationalen, aber auch internationalen Vernetzung mit allen Entscheidungs- und Verantwortungsträgern im Gesundheits- und Sozialwesen.

 

Frei nach dem diesjährigem Motto des International Council of Nurses (ICN) –  „A voice to lead“ – möchte Frau Hader mit ihrem Wirken dem Pflegemanagement in Österreich eine Stimme geben, die sich nachhaltig in künftigen Ergebnissen widerspiegeln soll. Als eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre nennt die Vorsitzende die dringend notwendigen Vorarbeiten, damit das Pflegemanagement die  Maßnahmen aus der aktuellen Novelle zum Gesundheits- und Krankenpflegesetz umsetzen kann, ohne dass es dadurch zu Qualitäts- und Versorgungseinbrüchen kommt.

Hier geht es in erster Linie darum, die Integration eines neu geschaffenen Pflegeberufs – der Pflegefachassistenz – in den Krankenhäusern zu bewerkstelligen. Damit verbunden wird auch eine Veränderung der Qualifikationen notwendig werden, die vor allem auf Bettenstationen tragend werden wird. Pflegedirektorin Hader weist darauf hin, dass die Verantwortung des Pflegemanagements darin liegt, ausreichend viele Pflegepersonen mit der jeweils notwendigen Fachkompetenz zur Verfügung zu stellen.

 

Die umrissenen Handlungsfelder jedoch die Tätigkeitsprofile aller Gesundheitsberufe beeinflussen werden. Dadurch muss zum einen die Zusammenarbeit mit allen Gesundheitsberufen weiter forciert werden und zum anderen die fachliche Weiterentwicklung der Pflegeberufe und Spezialisierung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sichergestellt werden. Nur so kann die Versorgungs- und Pflegequalität gegenüber den uns anvertrauten Menschen gesichert bzw. wo notwendig, gesteigert werden. Um die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen zu können, ist es nicht nur notwendig gemeinsame Visionen zu haben, sondern diese Visionen auch gemeinsam in die Tat umzusetzen. Die dafür notwendige Vernetzung für das Pflegemanagement bietet die ANDA, hält Frau Hader fest.

 

Nähere Infos über ANDA finden Sie hier .

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