Palliative Care: 22. interdisziplinärer Lehrgang abgeschlossen

„Menschlichkeit kann man nicht digitalisieren“ – so eine der 29 Absolventinnen des 22. Interprofessionellen Universitätslehrgangs Palliative Care (Level 1) 2020/21, der kürzlich seinen Abschluss online feierte.

Pflege und Begleitung von kranken und sterbenden Menschen braucht Menschen! Palliativpflege/-medizin ist ein wichtiger Baustein in der Betreuung schwer kranker Patientinnen und Patienten. Damit diese in hoher Qualität garantiert werden kann, ist es unerlässlich, entsprechende Fortbildungen anzubieten.

Seit über 20 Jahren bietet der Landesverband Hospiz NÖ den interprofessionellen Basislehrgang Palliative Care an, den bereits mehr als 600 Personen abgeschlossen haben. Beim Start des 22. Lehrgangs im Jänner 2020 sind die Teilnehmerinnen davon ausgegangen, dass sie mit November 2020 abschließen werden. Doch die Covid-19-Pandemie hat nicht nur die Teilnehmerinnen, sondern auch die Lehrgangsleitung vor neue Herausforderungen gestellt. Rasch und kompetent wurde teilweise auf Online-Schulung umgestellt und kürzlich erfolgreich abgeschlossen.

Abschlussfoto_anonym

Foto: © Landesverband Hospiz NÖ

Gerade jetzt – wie palliative Betreuung noch besser gelingen kann

Im Lehrgang werden Inhalte zu Palliativmedizin und -pflege, psychosoziale Kompetenz, Ethik und Recht, Spiritualität sowie zu den Themen Teamarbeit, Management, Qualität und Organisation bearbeitet, damit die praktische Umsetzung von Palliative Care noch besser gelingen kann. Der Lehrgang schließt mit einem Lehrgangszertifikat ab und berechtigt zum Weiterstudium des Aufbaulehrganges und des internationalen Universitätslehrganges Palliative Care (MSc) an der Paracelsusuniversität Salzburg.

Die 29 Absolventinnen kommen aus folgenden Fachbereichen:

  • 19 diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte
  • 2 Ärztinnen
  • 5 Pflegeassistentinnen
  • 1 Fachsozialbetreuerin
  • 1 Koordinatorin der Hospizteams
  • 1 Pädagogin

Wir gratulieren den 29 Absolventinnen und wünschen weiterhin viel Freude beim Arbeiten „von Menschen zu Menschen“!

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