Berlin: 60 Krankenhäuser in finanzieller Not – Bundesweite Aktion „Alarmstufe Rot“

In Brandenburg gibt es die erste Insolvenz. Auch einige Berliner Klinikmanager sehen ihr Unternehmen in der Existenz bedroht. Bei allen geht es an die Substanz.

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Die Krankenhäuser der deutschen Hauptstadt schlagen Alarm. Die Folgen der Corona-Pandemie und die Teuerungen lassen sie um ihre Existenz fürchten. Die finanziellen Corona-Hilfen waren nicht ausreichend und sind zudem bereits ausgelaufen. Die Inflation belastet die 60 Kliniken allein heuer mit mehr als 100 Nio. Euro an Sachkosten.

Die Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) rechnet angesichts der Energiekrise damit, dass sich diese Kosten im kommenden Jahr mehr als verdoppeln werden. In Brandenburg beantragte bereits eine kommunale Klinik Insolvenz. Berlins Spitäler beteiligen sich an einer bundesweiten Protestaktion unter dem Motto „Alarmstufe Rot“ …

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